Wandern auf dem Fachwerkweg Freudenberg

Wandern im Siegerland – der Fachwerkweg bei Freudenberg

Viel Straße, manchmal weite Wiesen und Panoramablick

Wanderung Anfang Dezember bei trübem Wetter: den 2011 eröffneten Fachwerkweg in Freudenberg.

Freudenberg Fachwerkhäuser
Freudenberg Fachwerkhäuser

Startpunkt ist der Parkplatz „Hinterm Schloss“, dann geht es hoch durch den Kurpark, von hier hat man den berühmten „Fachwerkblick“ auf die Altstadt Freudenbergs und dann laufen wir im Bogen den Berg wieder hinunter. Hier verlassen uns die Schilder zum ersten Mal, aber wir haben eine Wegbeschreibung und laufen Richtung Freibad ins Gambachtal.

Freudenberger Fachwerkweg Gambachtal
Freudenberger Fachwerkweg Gambachtal

Trist ist es bei dieser Jahreszeit und am Freibad wissen wir wieder nicht recht weiter. Ein paar mal laufen wir hin und her und finden dann auf der anderen Talseite, unterhalb des Freibades unser Wanderzeichen wieder.

Freudenberg Gambachtal
Freudenberg Gambachtal

Hier beginnt endlich ein schöner Waldweg, unterhalb schlängelt sich der Gambach durchs Tal. Eine kleine pilzförmige Schutzhütte gibt es zu bestaunen, gefolgt von bemosten Bäumen. Das Gambachtal ist ein Naturschutzgebiet, bei anderm Wetter oder einer anderen Jahreszeit ist es sicher sehr schön dort.

Freudenberg Gambachtal
Freudenberg Gambachtal

Wir kommen an an einem Stollenmundloch vorbei, leider fehlt jede Beschilderung zur Geschichte.

Gambachtal Freudenberg Stollen
Gambachtal Freudenberg Stollen
Gambachtal Eisenschmelzofen
Gambachtal Eisenschmelzofen

Kurz nach dem Passieren des Nachbaus eines alten Eisenschmelzofens erreichen wir die alte Bahntrasse zwischen Freudenberg und Rothemühle. Hier ist heute ein geteerter Radweg, der durch einen 400m langen beleuchteten Tunnel Hohenhain führt, an dessen Ende überraschend schöne Eiszapfen an der Böschung hingen.

Freudenberg-Hohenhainer Tunnel Radweg
Freudenberg-Hohenhainer Tunnel Radweg
Tunnel Hohenhain bei Freudenberg: Eiszapfen
Tunnel Hohenhain bei Freudenberg: Eiszapfen

Die Strecke zieht sich, aber endlich öffnet sich die enge Bahnschlucht und wir erreichen Hohenhain. Hier wird das Wetter heller, blauer Himmel lässt sich blicken, nur unser Wanderzeichen ist wieder einmal verschwunden.

Hohenhain am Freudenberger Fachwerkweg
Hohenhain am Freudenberger Fachwerkweg

Das ist ganz gut, so kommen wir zu einer erfreulichen Kaffeepause auf halber Strecke im Gasthaus „Alte Schanze“ in Hohenhain. Hier kann man uns auch den weiteren Weg weisen. Frost ist hier oben an den Gräsern und den beleuchtet nun die Sonne schön.

Freudenberg Hohenhain: Glitzerfrost
Freudenberg Hohenhain: Glitzerfrost

Wir folgen der Kreisstraße bis Hammerhöhe, dort wendet sich der Freudenberger Fachwerkweg wieder nach links in einen Waldweg.

Freudenberger Fachwerkweg: Mausbacher Höhe
Freudenberger Fachwerkweg: Mausbacher Höhe
Freudenberger Fachwerkweg: Panoramablick von der Mausbacher Höhe
Freudenberger Fachwerkweg: Panoramablick von der Mausbacher Höhe

Das war das letzte Foto! Wir gehen nun in der Dämmerung im Bogen um Mausbach Richtung Freudenberg zurück.

Am Fachwerkweg gibt es einige Stationen zum Aufbau eines Fachwerkhauses mit einer kurzen Erklärung.
Leider führt der Wanderweg über weite Strecken über Teerstraßen, zum Radfahren ist die Strecke sicher attraktiver. Die Wegmarkierungen sind nicht leicht zu finden, bzw. vielleicht auch nicht durchgängig vorhanden.

Wanderzeichen: weißer Kringel im Kreis auf schwarzem Grund

Länge: ca. 12 km
Gehzeit: ca. 3,5 Stunden

Links
Flyer zum Fachwerkpfad/Website der Stadt Freudenberg r Link
Gasthof „Alte Schanze“ Hohenhain r Link